AUSBILDUNGSZIELE

Abschluss (Diplom) als Bühnentänzer/in bzw. Tanzpädagoge/in,
einschließlich tänzerischer Bühnenreifeprüfung
Schwerpunkt Klassisch oder Modern oder HipHop wählbar

Berufsausbildung anerkannt nach § 2 BAföG
Regelausbildungszeit 3 Jahre (Verkürzung in Einzelfällen möglich)
Höchstschülerzahl je Klasse: 15, Unterrichtstunden je Woche: 30 - 40

Profijahr für Tänzer/innen mit Berufsabschluss zum Einstieg in das Berufsleben.

Basisjahr für Spätanfänger - auch nebenberuflich möglich

Kosten
Basisjahr bzw. Profijahr: € 190.--
Bühnentanz:
295.-- bis 360.-- (inkl.Tanzpädagogik)

Für männliche Bewerber sowie bei außergewöhnlicher Begabung
sind ggf. Stipendien/Teilstipendien möglich.

Bühnenpraxis
Wird erlangt durch Mitwirkung in zahlreichen Vorstellungen, die teilweise in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Kooperationspartnern durchgeführt werden, u.a. mit dem Staatstheater
Nürnberg, der Stadt Nürnberg, den Nürnberger Symphonikern, dem Dehnberger Hoftheater u.v.m.

zu den Informationen für den jeweiligen Schwerpunkt:

Klassisch Modern HipHop Profijahr  Basisjahr 

 

BERUFSAUSBILDUNG SCHWERPUNKT HIPHOP
Ziel der HipHop Stage School ist die Ausbildung die Ausbildung von hervorragend geschulten
jungen Nachwuchstänzern/innen, die den Anforderungen
der professionellen Ensembles und Produzenten in den Bereichen HipHop, Showdance
und Events entsprechen.
Gleichzeitig werden ihre physischen und künstlerisch-kreativen Begabungen vielseitig gefördert.
Hochqualifizierte Pädagogen unterrichten die Auszubildenden in einer Vielzahl von Stilen und Techniken.
Die verschiedenen HipHop-Stile (Locking – Popping – electric Boogie – Breakdance – New Style –
MTV- HipHop – Crumping) werden ergänzt durch Training in verschiedenen zeitgenössischen Stilen,
Jazz, Klassisch, Pilates, Florrbarre und mehr sowie Unterricht in den theoretischen Fächer Anatomie,
Musiktheorie, Tanzgeschichte, Deutsch, Ethik und Sozialkunde runden das Programm ab.
Im Ausbildungsgang Tanzpädagogik werden zusätzlich Pädagogik, Didaktik, Methodik, Psychologie,
Soziologie sowie rechtliche und wirtschaftliche Grundsätze der Führung einer Tanzschule unterrichtet.
Hospitationen bis zum selbstständigen Unterrichten sind ebenso Bestandteil der pädagogischen
Ausbildung wie die Erarbeitung von Choreographien und Assistenz bei Proben und Vorstellungen.
Praktische Erfahrungen sammeln die jungen Nachwuchstänzer durch die regelmäßige Mitwirkung
in Tanzproduktionen der Schule und in Kooperationsproduktionen u.a. mit der Stadt Nürnberg,
den Nürnberger Symphonikern, dem Staatstheater Nürnberg, dem Dehnberger Hoftheater und
weiteren Trägern. Intensiver Unterricht bei Gastpädagogen und Gastchoreographen ergänzt den
regelmäßigen Stundenplan und erweitert das Blickfeld für weitere Tanzstile und –richtungen.


Künstlerische Leitung
Angeline Noack
tanzte seit ihrem 3. Lebensjahr im Double Fit in Hof/Döhlau. Mehrere Jahre
trainierte sie Tanzgruppen in Bad Lobenstein und choreographierte selbst.

Mit 16 Jahren entschied sie sich für eine Tanzausbildung am Ballettförderzentrum
Nürnberg e.V. 2005 erhielt sie ihr Diplom als "staatlich anerkannte Tanzpädagogin"
der Royal Academy of Dance, London(STC).
Ihren Abschluss als Bühnentänzerin erwarb sie 2007.

Bühnenerfahrung sammelte Angelina bei verschiedenen Produktionen, in denen
sie größtenteils solistisch mitwirkte:

In Nürnberg u.a. bei "Schwanensee", "Nussknacker", "Peter und der Wolf", "Max und Moritz",
"Zauberladen" und im Ensemble mareatanz in "Door's left ajar".

Außerdem 2005 beim Musical "Moulin Rouge" (Nürnberg/K4), 2008 "Cool Memories"
(Fürth/Kulturforum), 2010 bei der Uraufführung "Holzschiff" (Staatstheater Nürnberg)
und 2011 im Adidas Trailer für die Kollektion "Training" im Wacking und Vooging.

Angelina unterrichtet an verschiedenen Schulen Klassisch, Hip Hop, Funky Jazz
und Musicalshowdance.
Ab 2011 leitet und koordiniert sie den Pädagogik-Schwerpunkt Hip Hop der
Berufsfachschule.

Ausbildungsstruktur
Die dreijährige Diplomausbildung (anerkannt nach §2 BAföG – Schüler-BAföG
ohne Rückzahlungsverpflichtung) umfasst:
Hauptfächer: HipHop (Locking - Popping - electric Boogie - Breakdance - New-Style -
MTV-HipHop - Crumping - etc.), Jazz (Lyrik - Funky - Musical)
Weitere Fächer: Klassischer Tanz, Modern, Contact Improvisation, Release, Steptanz,
Choreographie, Improvisation, Floorbarre, Pilates.
Theoretische Fächer: Anatomie, Musiktheorie, Tanzgeschichte, Deutsch, Ethik, Sozialkunde.
Tanzpädagogik: Pädagogik, Didaktik, Methodik, Psychologie, Soziologie sowie rechtliche und wirtschaftliche Grundsätze der Führung einer Tanzschule, Hospitationen, selbstständiges Unterrichten.
Praktische Erfahrungen sammeln die jungen Nachwuchstänzer durch die regelmäßige Mitwirkung
in Tanzproduktionen der Schule und in verschiedenen professionellen Tanzensembles bei
entsprechendem tänzerischen Niveau.
Es finden halbjährlich Prüfungen statt.

Ferien gemäß den gesetzlichen Schulferien des Bundeslands Bayern.
Teilweise verkürzte Ferien wegen Workshops und Vorstellungen.

PÄDAGOGISCHE ZIELE

Das Ziel einer beruflichen Tanzausbildung am Ballettförderzentrum Nürnberg e.V. ist die
Ausbildung von hervorragend geschulten Nachwuchstänzerinnen/-tänzern, die dem
Anforderungsprofil nationaler und internationaler Theater tatsächlich entspricht.

Dazu gehört unter anderem:
• eine sehr gute Technik im Hauptfach (Schwerpunkt), zugleich ein fundiertes
Bewegungsrepertoire in den weiteren tänzerischen Stilen;
• eine gute theoretische Ausbildung und Allgemeinbildung, um die Auseinandersetzung mit
der Rolle und dem Inhalt der Darstellung sinnvoll und eigenständig führen zu können und um
gleichzeitig auf eine Berufslaufbahn nach Beendigung der tänzerischen Karriere optimal vorbereitet zu sein;
• (bei entsprechender Neigung:) Vorbereitung auf eine spätere berufliche Laufbahn in verwandten
Bereichen der darstellenden Kunst (Schauspiel, Pantomime, u.a.) sowie auf die tänzerischen
Berufszweige Pädagogik und Choreographie.

"Fördern durch Fordern, aber ohne zu Überfordern"

ist ein seit Jahren erprobter pädagogischer Grundsatz im Ballettförderzentrum Nürnberg e.V.
Exzellente künstlerische Ergebnisse und herausragende Leistungen lassen sich in der Arbeit
mit Kindern und Jugendlichen am besten durch Förderung der Motivation und Leistungsbereitschaft
erzielen. Die "Lust an der Leistung" wird durch die erfahrenen Erfolge geweckt und erhalten.
Charaktereigenschaften wie Disziplin, Fleiß, Durchhaltevermögen, Teamgeist und Misserfolgstoleranz
sind Voraussetzung für tänzerischen Erfolg. Die Förderung dieser Eigenschaften kann den Schülern
jedoch auch in allen anderen Lebensbereichen nützlich sein.
Diese Erkenntnis findet ihre Berücksichtigung in der Gestaltung des Unterrichts und des Lehrplans.
Sie spiegelt sich auch wider in den zahlreichen zusätzlichen Projekten und Aufgaben im
schulischen Umfeld. Die selbst gesetzten Ansprüche an die Persönlichkeitsbildung der
Schüler erfordern von Schulleitung und Pädagogen ein hohes Maß an Engagement,
das über gewöhnliche Unterrichtsaufgaben weit hinaus reicht.
Neben einer positiven und ermutigenden Atmosphäre im Unterricht, ist es insbesondere ein
guter Kontakt zwischen Pädagogen und Schülern sowie deren Eltern, der eine vertrauensvolle
Basis schafft, um eventuell anstehende Probleme und Schwierigkeiten zu besprechen.

 










 


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