Ein gemeinnütziger Verein zur Förderung junger Talente
IDEE
Die
Idee ist den tänzerischen Nachwuchs so zu fördern, so dass Kinder, Jugendliche
und
Erwachsene eine realistische Möglichkeit haben als Tänzer, Tanzpädagogen,
Choreographen
oder auch in anderen verwandten künstlerischen und kulturellen Bereichen tätig
zu werden.
AUSBILDUNGSZIELE
Erteilung von Tanzunterricht
zur Förderung des tänzerischen
Nachwuchses und der tänzerisch-kulturellen Bildung
Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an
einer Ballettakademie, einer Hochschule für Tanz, Tanzpädagogik o. ä.
Abschluss (Diplom) als Bühnentänzer/in,
einschließlich tänzerischer Bühnenreifeprüfung und/oder Tanzpädagoge/in
Basisjahr
für Interessenten,
die eine Berufsausbildung anstreben, aber keine oder
sehr wenig Vorkenntnisse haben, können sich die erforderlichen Grundkenntnisse
aneignen
(auch berufsbegleitend).
Profijahr für
Tänzer/innen mit Abschluss zum Einstieg in das Berufsleben.
Förderung
des Kulturlebens
durch Aufführungen, als Träger oder in Kooperation mit anderen Trägern
PÄDAGOGISCHE GRUNDGEDANKEN
Seit 20 Jahren
fördert das Ballettförderzentrum Nürnberg e.V. in eigener Initiative und ohne
öffentliche
finanzielle Mittel junge Nachwuchstänzer und -tänzerinnen mit großem Einsatz
und Engagement.
Unser langjähriger Grundsatz "Fördern durch Fordern ohne zu Überfordern"
hat in den
vergangenen Jahren nicht nur große Früchte getragen, sondern wird auch in
Zukunft
der pädagogische Leitgedanke des Ballettförderzentrums Nürnberg e.V. sein,
dem sich alle
Pädgogen und Mitarbeiter verschrieben haben.
Dabei wurde das Förderkonzept über die Jahre seit seiner Gründung 1991 angepasst:
während
ursprünglich beinahe ausschließlich der klassische Tanz unterrichtet wurde,
sind zwischenzeitlich
moderner Tanz und HipHop als wesentliche Fächer hinzugekommen. Charakter,
Jazz, Floor Barre,
Step, Flamecno, Irish, Pilates sowie Tanzgeschichte, Musik und Anatomie ergänzen
das Programm. In zahlreichen Vorstellungen und Auftritten - auf großen und
kleinen Bühnen -
können die jungen Talente sich künstlerisch entwickeln.
Ihre Mitwirkung außerhalb des Vereins in professionellen Tanz- und Musicalprojekten
bis
hin zum Staatstheater Nürnberg und in Kooperation mit großen Kulturträgern
wie den Nürnberger
Symphonikern ist ein Zeichen für ihr tänzerisches und künstlerisches Können.
Die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben im In- und Ausland belegt nicht
nur die
Qualität der Ausbildung, sondern fördert auch Motivation und Leistungsbereitschaft.
Gemeinsame Auslandsreisen, darunter nach USA, China, Indien und Südafrika
bieten die
Gelegenheit neue Erfahrungen zu sammeln und den Tanz in anderen Kulturkreisen
kennen zu lernen.
Trotz all dieser
Anforderungen, die von den Schülerinnen und Schülern des Ballettförderzentrums
Nürnberg e.V. wie selbstverständlich erbracht werden, ist das Trainingszentrum
in der
Gleißbühlstr. 12 ein familiäres Zuhause geblieben, in dem die Kinder und Jugendlichen
sich
über viele Jahre gerne aufhalten und einen Großteil ihrer Freizeit verbringen.
Auch nach Abschluss ihrer Ausbildungszeit kehren viele immer wieder ins BFZ
zurück -
zum Training und zu Vorstellungen. Natürlich: nicht jedes unserer geförderten
Mitglieder macht sein Hobby zum Beruf. Aber die Vorausbildung vermittelt allen
die "Grundlagen,
auf denen sie eine professionelle Laufbahn als Tänzer, Tanzpädagoge oder Choreograph
aufbauen können" (§ 2 der Satzung).
Viele, die inzwischen tänzerisch, tanzpädagogisch oder choreographisch tätig
sind, haben ihre
Wurzeln im Ballettförderzentrum Nürnberg e.V. Hierauf sind wir verständlicherweise
sehr stolz.
Und alle, die sich letztendlich für einen nichttänzerischen Beruf entscheiden,
haben eine
hochwertige und vielseitige Tanzausbildung erhalten: ein großes Wissen über
Tanztechnik,
Tanzqualität, Musikalität, und körperliche Ausdrucksmöglichkeiten verbunden
mit Disziplin,
Leistungsbereitschaft und Misserfolgstoleranz - Eigenschaften, die heutzutage
häufig von
Universitäten und Personalchefs gefordert und zugleich bei vielen Jugendlichen
vermisst werden.
Aufgrund des Einsatzes des ehrenamtlichen Vorstands und der Mitarbeiter konnten
die
Mitgliedsbeiträge trotz laufend gestiegener Kosten in einem finanziellen Rahmen
gehalten
werden, so dass die Ausbildung Schüler(n)innen aus allen sozialen Schichten
offen steht.